Brandermittler

Ein Brandermittler steht für eine Feststellung von Brand­aus­bruchs­stel­le und Brandursache ein, die ein Versicherer, ein Staatsanwalt oder ein Leichenbeschauer an einer do­ku­men­tier­ten Methodik prüfen wird – aufgebaut auf einem Brandort, der dunkel und unsicher ist und kurz vor den Nach­lösch­ar­bei­ten steht.

Die 3D-Erfassung gibt dieser Feststellung eine vermessene Do­ku­men­ta­ti­on des Brandorts, wie vorgefunden: Brandspuren, Schäden und die Position des Inventars, aufgenommen vor den Nach­lösch­ar­bei­ten, von jedem sicheren Standpunkt aus.

Keine sensiblen Falldetails erforderlich.

Ermittler von Origin Forensics scannt einen ausgebrannten Minivan mit Artec Leo bei einer Fahrzeugbesichtigung
  • Eine Do­ku­men­ta­ti­on auf Me­tho­dik­ni­veauVermessene Geometrie hinter der Spu­ren­ana­ly­se, nicht Fotografien allein.
  • Aus sicherer EntfernungBis zu 130 m vom Stativ; niemand auf einem fragwürdigen Boden.
  • Vor den Nach­lösch­ar­bei­tenDer Brandort, wie vorgefunden, bewahrt – was immer die Feuerwehr als Nächstes tun muss.
  • Alternative Hypothesen später geprüftEine kon­kur­rie­ren­de Theorie zur Brand­aus­bruchs­stel­le, am Modell geprüft, nach dem Abriss.

Was sich für die Ermittlung ändert

  • Das Gebäude vom Absperrbereich aus: Geometrie durch Öffnungen erfasst, auch in Dunkelheit, bevor das Betreten freigegeben ist.

  • Der Brandausbruchsbereich im Detail: Geräte, Öffnungen und die Brand­aus­bruchs­stel­le bei bis zu 0,1 mm, sobald das Betreten sicher ist.

  • Brandspuren als Geometrie: Höhen, Grenzen der Brandspuren und Positionen des Inventars am Modell gemessen; vor Ort sondierte Verkohlungstiefen darauf eingetragen.

  • Eine Do­ku­men­ta­ti­on für jeden Leser: Dasselbe Modell für den Sach­ver­stän­di­gen des Versicherers, den Staatsanwalt und den Leichenbeschauer.

Wofür ein Brandermittler verantwortlich ist und wo das Modell hilft

Die Ermittlung von Brand­aus­bruchs­stel­le und Brandursache wird an der Methodik gemessen: Wurde der Brandort systematisch dokumentiert, wurden alternative Hypothesen erwogen, kann ein anderer Ermittler die Schlussfolgerung anhand der Do­ku­men­ta­ti­on nachvollziehen. Fotografien aus einem dunklen, verrußten Innenraum im Zeitfenster vor den Nach­lösch­ar­bei­ten sind dafür eine dünne Grundlage, und sie enthalten keine Maße.

Die Erfassung selbst ist unter Brand- und Brand­stif­tungs­er­mitt­lung beschrieben: ein Laserscanner vom Absperrbereich aus, ein Handscanner im Brandausbruchsbereich, sobald das Betreten sicher ist. Was sich für den Ermittler ändert, ist die Do­ku­men­ta­ti­on – Geometrie der Brandspuren, die Position des Inventars und der Zustand der Türen, nachträglich messbar, wobei vor Ort sondierte Verkohlungstiefen auf dem Modell eingetragen werden. Eine kon­kur­rie­ren­de Hypothese des Sach­ver­stän­di­gen eines Versicherers wird am Modell geprüft, nicht anhand von Fotografien eines Gebäudes argumentiert, das inzwischen abgerissen wurde.

Gemeinsame Einsatzorte profitieren am meisten. Feuerwehr, Polizei und der Ermittler des Versicherers arbeiten mit derselben Datei; wo ein Brand auf eine Explosion folgt oder zu einem Gebäudeeinsturz führt, deckt dieselbe Methode die angrenzenden Disziplinen ab.

Welcher Scanner für diese Arbeit

Reichweite und Dunkelheit sind die Randbedingungen. Ein Laserscanner kommt zuerst.

3D-Scanner Artec Ray II

Artec Ray II

Am besten für
Das Gebäude, von jedem sicheren Standpunkt aus
Genauigkeit
1,9 mm bei 10 m
Reichweite
0,5–130 m
Scanzeit
Etwa 1,7 Minuten pro Position (2,7 mit Farbe)
Mobilität
Kabellos, auf Stativ

Bis zu 130 m vom Stativ (weniger auf Ruß), etwa 1,7 Minuten pro Kuppelscan (2,7 mit Farbe). Geometrie selbst in Dunkelheit; die Farbe der Brandspuren braucht Licht am Brandort. Ein sichtbares Dach wird vom Boden aus erfasst.

3D-Scanner Artec Leo

Artec Leo

Am besten für
Brandausbruchsbereich und Inhalt
3D-Punktgenauigkeit
Bis zu 0,1 mm
3D-Auflösung
Bis zu 0,2 mm
Erfassen
Kabellos, Display und Verarbeitung integriert
Erfassungsgeschwindigkeit
Bis zu 35 Millionen Punkte/s (HD Mode)

Bis zu 0,1 mm, kabellos, ohne externe Stromversorgung; HD Mode hilft auf den dunklen Oberflächen, die ein Brand hinterlässt.

Sehen Sie einen Brandort, dokumentiert aus sicherer Entfernung, vor den Nach­lösch­ar­bei­ten – buchen Sie eine Demo für Ihre Ermittler.

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Fragen aus der Praxis

Können wir vor den Nach­lösch­ar­bei­ten der Feuerwehr dokumentieren?

Vom Absperrbereich aus, ja – Ray II arbeitet vom Stativ bis zu 130 m und misst Geometrie ohne Umgebungslicht, sodass der Außenbereich und der durch Öffnungen sichtbare Innenraum erfasst werden, während das Gebäude noch gesperrt ist. Farbe, auf die die Arbeit mit Brandspuren angewiesen ist, braucht Licht am Brandort.

Erfüllt die Do­ku­men­ta­ti­on die methodischen Anforderungen der Brandursachenermittlung?

Sie liefert die systematische Do­ku­men­ta­ti­on, die die Methodik verlangt: den Brandort, wie vorgefunden, messbar, mit alternativen Hypothesen, die an denselben Daten prüfbar sind. Die Feststellung bleibt Sache des Ermittlers.

Wie funktioniert das an einem gemeinsamen Einsatzort von Polizei und Feuerwehr?

Eine Erfassung dient beiden. Die Datei wird in offenen Formaten geteilt, sodass die Re­kon­struk­ti­on der Polizei und die Brandermittlung vom selben vermessenen Brandort ausgehen.

Was ist mit den Sach­ver­stän­di­gen der Versicherer?

Sie erhalten dasselbe Modell und messen es unabhängig – eine stärkere Position als der Austausch von Fotosätzen.

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